Erst Ende August
berichteten wir über die schlechten Zahlen von Dell im zweiten Quartal diesen Jahres, nun zieht Dell entsprechende Konsequenzen und will im Verlauf der nächsten 18 Monate viele – wenn nicht alle – Produktionsstätten verkaufen und danach ihre Computer von Auftragsfertigern produzieren lassen.
Neben dem Verkauf plant Dell, wie das
Wall Street Journal berichtet, auch einige Fabriken einfach zu schließen. Ziel ist es, die komplette Fertigung anderen Firmen zu überlassen, damit Dell nicht mehr das Risiko unausgelasterter Fabriken und hoher Fertigungskosten tragen muss. Gerade die Fertigungskosten haben sich deutlich auf die Geschäftszahlen von Dell ausgewirkt. So sind die Preise für Computer und auch Notebooks in der Vergangenheit deutlich gesunken, während die sonstigen Abgaben gestiegen sind.
Doch während die Produktionsstätten im asiatischen Raum auf Interesse stoßen werden, könnte Dell auf den amerikanischen Fabriken sitzen bleiben, denn hier bestehen Arbeitsverträge und höhere Löhne als in Asien. Dies wiederum könnte dazu führen, dass Dell Arbeitsplätze streicht und Verträge auslaufen lässt, natürlich auf Kosten der Angestellten.
[dk]