Der Computerhersteller Dell hat heute das
Inspiron Mini 9 offiziell vorgestellt. Das US-amerikanische Unternehmen stimmt damit als zweitgrößter PC-Hersteller der Welt in den Kanon der Netbook-Sinfonie mit ein und präsentiert das kleine Gerät in großem Stil auf seiner
Website.
Obgleich das Mini-Notebook mit seinem 8,9-Zoll-Display (1024 x 600 Pixel) optisch recht ansprechend wirkt, verbergen sich unter der Haube kaum Überraschungen. Wieder einmal kommt Intels Atom-Prozessor N270 mit 1,6 GHz zum Einsatz. Weiterhin finden sich in gewohnter Weise Wireless-LAN, USB, und Mirkofon an Bord. Webcam fehlt im kleinsten Modell, gegen Aufpreis kann dann aber zwischen 0,3 und 1,3 Megapixel gewählt werden. Auch Blutooth gibt es nur in der Komfort-Version für 499 US-Dollar inklusive.
Ungewöhnlich mager zeigt sich die Ausstattung beim Arbeitsspeicher: hier gönnt Dell den beiden kleinsten Modellen lediglich 512 MB DDR2-Speicher, in der Oberklasse immerhin 1 GB, die nur gegen zusätzlichen Aufpreis erweitert werden können. Auch die 4 GB Solid-State-Disk macht schnell klar, dass das kleinste Modell mit Ubunutu Linux wirklich nur für äußerste Sparfüchse eine Option darstellen dürfte. Wer mehr wünscht, greift zum nächst größeren Bruder und mindestens 50 US-Dollar zusätzlich für 8 GB Speicher.
Für eine Angemessene Ausstattung stehen folglich mindestens 450 US-Dollar auf der Rechnung, aber dafür erhält man für relativ wenig Geld ein lauffähiges System, was dennoch dem Namen Netbook gerecht wird. Auf zusätzliche Spielereien sollte man in diesem Fall allerdings keinen Wert legen. Rechnet man das teuerste Modelle mit 450 US-Dollar in Euro um, erscheint der Preis mit 300 Euro erst einmal gar nicht so schlecht. In Deutschland bietet Dell das Inspiron Mini 9 allerdings laut
Homepage ab 369 Euro an, dafür bietet die Konkurrenz durchaus mehr fürs Geld. Die Auslieferung soll in den nächsten 14 Tagen beginnen.
[rl]