Zu den neuen
Nehalem-Prozessoren mit Codenamen
Bloomfield sind nun auch erste Informationen zum Preis aufgetaucht. So setzt Intel im vierten Quartal drei Quad-Core-Modelle auf die Roadmap, die mit bis zu 3,2 GHz arbeiten und bei Abhnahme von 1000 Stück mit maximal 999 US-Dollar zu Buche schlagen sollen. 2009 stehen schließlich die zweite Generation mit Grafik und HyperThreading auf dem Programm.
Wie die
Digitimes berichtet, will Intel den Core 2 Extreme mit 3,2 GHz zum Preis von 999 US-Dollar anbieten. Weiterhin runden zwei Core 2 Quad mit 2,93 GHz und 2,66 GHz zum Preis von 562 US-Dollar und 284 US-Dollar das Angebot nach unten ab und erschließen damit auch mittlere Käuferschichten.
Gespannt sein darf man, wie breit Nehalem vor Weihnachten tatsächlich angeboten wird. Gerüchte gingen in der Vergangenheit immer noch davon aus, dass Intel zunächst nur wenige Stückzahlen anbieten wolle, und erst ab 2009 das Volumen deutlich ausbaut.
Als Nachfolger sind schließlich im zweitem Halbjahr 2009
Lynnfield und
Havendale im Gespräch. Die beiden CPUs gelten als Nachfolge-Architektur des
Bloomfield und werden erstmals auch eine integrierte Grafikeinheit anbieten.
Im Web finden sich derzeit erste Gerüchte über genauere Spezifikationen. So berichtet
Expreview, dass
Lynnfield ohne integrierte Grafik, mit intergriertem DDR3-Speicher-Controller und 8 MB Cache ausgestattet wird. Gleichzeitig wird HyperThreading es ermöglichen, im System acht logische Prozessoren mit verschiedenen Rechenaufgaben zu belegen.
Havendale ist im Gegenzug nur mit zwei Kernen bestückt, die vier logische Prozessoren abbilden und auf 4 MB Cache zurückgreifen können. Im Gegenzug erhält die CPU jedoch erstmals zusätzlich eine Grafik-Einheit implantiert. Von zu viel Grafik-Performance braucht man hier zwar nicht träumen, doch dürfte dieses Modell besonders im unteren Preisbereich, für den es auch angesetzt ist, die Grundlage für einfacherere und damit günstigere Gesamtsysteme bilden.
[rl]