Zu den neuen 45-nm-Prozessoren mit Codenamen
Nehalem, die von Intel ab 2008 erwartet werden, sollen nun scheinbar mit zahlreichen weiteren Features ausgestattet werden, die in dieser Form bisher noch nicht bekannt waren. Konkret handelt es sich dabei um die Form des integrierten Speicher-Controllers, der durchaus auch Unterstützung für insgesamt drei Speicherkanäle bieten könnte, die mit DDR3-Speicher arbeiten sollen.
Weiterhin sollen die CPUs nach Angaben der
X-bit labs unter Bezug auf chinesische Quellen über den Common Serial Bus (CSI) durch Punkt-zu-Punkt-Verbindungen — etwa vergleichbar mit dem seriellen PCI Express — an den Chipsatz angebunden werden, um auf diesen Weg eine flexiblere Architektur zu erreichen, die den Einsatz beliebig vieler Prozessoren gestattet. Auf ein ähnliches Prinzip setzt AMD seit langer Zeit mit dem HyperTransport-Bus. Während AMD bisher die Zahl der HyperTransport-Verbindungen an der CPU dynamisch festlegen konnte, will Intel scheinbar einen Schritt weitergehen. Neben den CSI-Verbindungen sollen auch die Cache-Größen und vor allem die Zahl der Speicher-Kanäle abhängig vom anvisierten Einsatzbereich flexibel festgelegt werden.
So könnte der Quad-Core-Prozessor
Bloomfield als Highend-Produkt nicht nur mit vier Kernen, sondern auch mit Triple-Channel-DDR3-Interface mit bis zu DDR3-1600-Unterstützung erscheinen. Letzte
Informationen sprechen außerdem von möglichen Taktraten von bis zu 4 GHz und 8 MB L2-Cache. 2009 soll dann schließlich auch erstmal die
Grafikeinheit direkt in den Prozessor integriert werden.
[rl]